Die Reise nach Waging war recht abenteuerlich. Da ich das erste Mal mit Anhänger so weit gefahren bin, entschloss ich mich zwei Tage für die Reise einzuplanen und die erste Nacht in Triesen (FL) zu verbringen. Einmal mehr bestätigte es sich, dass man dem Navi nicht immer trauen soll. Es führte mich auf dem Weg zum Camping über die Rheinuferstrasse und es wurde immer schmäler. Gott sei Dank fuhren die entgegenkommenden Fahrzeuge immer sofort in eine Ausweichstelle, wenn sie mich mit der roten Zora im Schlepptau kommen sahen. Auf dem Camping wurde mir dann gesagt, dass es sich bei dieser Strasse um einen Schleichweg der Einheimischen handeln würde!!!

camper anreise

Am nächsten Morgen gings weiter und kaum auf österreichischem Boden war auch schon eine Polizeikontrolle fällig. Ausgerechnet die Bootspapiere, die ich vergessen hatte, wollte der Polizist sehen. Dabei hatte ich meine Vergesslichkeit kurz vorher bereits bemerkt und sie noch organisieren können. Irène konnte die Papiere heute mitbringen.

Nach einem netten Gespräch über Wasserrettung und die verschiedenen Retrieverrassen durfte ich ohne Busse weiterfahren. Der Rest der Reise verlief problemlos und wir sind nun gut installiert, direkt am See.

Beatrice Jordi